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Corona: Diese Regeln gelten ab Montag beim Friseur

Corona-Lockerungen

Corona: Diese Regeln gelten ab Montag beim Friseur

Nach sechs Wochen Corona-Lockdown dürfen ab nächster Woche die Friseure wieder öffnen. Aber auch hier gibt es Auflagen: Diese Regeln müsst ihr beim Friseur beachten. 

Eins steht fest: Die Friseurinnen und Friseure dürfen sich ab Montag wohl auf einiges gefasst machen. Schließlich werden sich so einige Mamas und Papas in den letzten Wochen selbst an der Schere versucht haben – mit überraschend unangenehmen Ergebnissen. Aber was soll man tun, wenn die Haare vom Sohnemann mittlerweile so lang gewachsen sind, dass er kaum noch etwas sehen kann? Da wird dann aus purer Verzweiflung auch mal zur Bastelschere gegriffen.

Auch wenn die Friseure am 4. Mai wieder öffnen dürfen, gelten natürlich nach wie vor die Abstandsregelungen. Aber wie soll das beim Salonbesuch aussehen? Bei Twitter gibt es bereits erste kreative Ideen:

Diese Regeln gelten ab Montag beim Friseur

Damit beim Friseurbesuch nichts schief geht, gibt es ein paar Regeln, an die sich sowohl Kundinnen und Kunden als auch Friseurinnen und Friseure halten müssen. Diese sind in einem offiziellen Schutzstandard festgelegt. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Wie machen wir in Corona-Zeiten einen Termin?

Ein spontanes Vorbeischauen und nach einem Termin fragen, ist beim Friseur jetzt nicht mehr möglich. Es wird keinen Wartebereich mehr geben, um unnötige Kontakte zu vermeiden. Daher müsst ihr vorab telefonisch einen Termin vereinbaren und solltet nicht überpünktlich sein – sonst heißt es: draußen warten. Da der Ansturm auf die Salons wohl nach sechs Wochen Pause recht hoch sein dürfte, müsst ihr damit rechnen, dass ihr nicht gleich am nächsten Tag einen Termin bekommt.

Wie können wir beim Friseur den Mindestabstand einhalten?

Genau wie Supermärkte, Apotheken und Drogerien müssen auch der Friseurläden den Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleisten. Je nachdem, wie der Laden eingerichtet ist, kann dann z. B. nur noch jeder zweite Platz besetzt werden. Da Haare aber natürlich nicht aus 1,5 Meter Entfernung geschnitten werden können, gilt hier eine Ausnahme und der Friseur darf den Abstand zu euch beim Frisieren vernachlässigen. Um Kontakt zu anderen Kundinnen und Kunden zu verhindern, gibt es erstmal keinen Wartebereich mehr.

Gilt auch beim Friseur die Mundschutzpflicht?

Ja! Sowohl ihr als Besucherinnen und Besucher als auch die Frisierenden sind verpflichtet, einen Mundschutz zu tragen. Auch kann von euch verlangt werden, dass ihr euch zu Beginn eures Besuchs noch einmal die Hände wascht. Friseurinnen und Friseure müssen übrigens Handschuhe tragen, zumindest so lange, bis sie das Haar mindestens eine Minute lang mit Shampoo gewaschen haben. Danach ist es erlaubt, die Handschuhe abzulegen.

Werden alle üblichen Leistungen angeboten?

Nein. In den offiziellen Auflagen für Friseursalons heißt es: „Gesichtsnahe Dienstleistungen wie Augenbrauen- und Wimpernfärben, Rasieren und Bartpflege dürfen derzeit nicht ausgeführt werden."  Waschen, schneiden und stylen ist aber erlaubt.

Werden Friseurbesuche teurer?

Das ist schwer zu sagen und wird sich von Salon zu Salon unterscheiden. Es könnte aber gut sein, dass ihr beim Haarschnitt jetzt etwas tiefer in die Tasche greifen müsst. Schließlich haben Friseure durch die Auflagen nun einen erheblichen Mehraufwand und befinden sich durch die letzten Wochen sowieso schon in einer schwierigen Situation.

Bildquelle: Getty Images/Nastasic

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