Tee in der Schwangerschaft: Welche Sorten erlaubt sind – und welche nicht

Aufgepasst!

Tee in der Schwangerschaft: Welche Sorten erlaubt sind – und welche nicht

Tee in der Schwangerschaft ist grundsätzlich kein Problem? Denkste! Bei manchen Sorten solltest du besonders gut aufpassen.

So ein Tässchen (Kännchen) Tee ist eine feine Sache: Es stillt ohne Kalorien den Durst, erfrischt gekühlt im Sommer und wärmt im Winter. Und hilft bei so manchem Zipperlein. Auch in der Schwangerschaft ist Tee zu empfehlen – sofern man weiß, zu welchem man uneingeschränkt greifen darf. Und welchen man besser meiden sollte.

Generell gilt bei sehr vielen Sorten Tee in der Schwangerschaft: In Maßen sind sie erlaubt, in Massen sorgen sie für Nebenwirkungen. Im schlimmsten Fall können sie sogar vorzeitige Wehen auslösen. Gut zu wissen: Bis zu drei Tassen am Tag über einen nicht zu langen Zeitraum sind meistens erlaubt. Also öfter mal die Sorte wechseln.

Wohltuend, wenn man den richtigen wählt: Tee in der Schwangerschaft

Tee in der Schwangerschaft: Diese Sorten sind erlaubt

Pfefferminztee

Weil er krampflösend auf Darm, Magen und Gallenwege Schwangerschaft wirkt ist Pfefferminztee* bei vielen Schwangeren, die unter Übelkeit und Sodbrennen leiden, besonders beliebt. Aber Vorsicht: Du solltest ihn dir nicht täglich literweise genehmigen, da er in Verdacht steht, vorzeitig Wehen auslösen zu können, sofern er in großen Mengen getrunken wird.

Himbeerblättertee

Er ist ein Klassiker unter den Schwangerschaftstees und der Liebling aller Hebammen: der Himbeerblättertee*. Allerdings sollte man ihn erst ab der 35. Schwangerschaftswoche trinken, da er wehenfördernd wirkt. Außerdem macht er Gewebe und Muskeln im Beckenbereich locker und stärkt die Gebärmutter. Drei bis fünf Tassen am Tag sind erlaubt.

Ingwertee

Auch hier gilt: Ingwertee in der Schwangerschaft ist super – solange er in Maßen getrunken wird. Denn auch er hat angeblich eine leicht wehenfördernde Wirkung. Positive Eigenschaften: Er lindert Schwangerschaftsübelkeit und tut gut bei Erkältungen.

Kamillentee

Viele Schwangere kennen schlaflose Nächte nur zu gut. Hier hilft eine schöne Tasse Kamillentee vor dem Zubettgehen. Und auch bei Magen-Darm-Erkrankungen, Sodbrennen und Reizzuständen ist er ein Wundermittel und darf uneingeschränkt während der Schwangerschaft getrunken werden.

Salbeitee

Salbeitee* hilft gut bei Verdauungsbeschwerden und lindert Halsschmerzen. Aber auch bei ihm ist Vorsicht angesagt: Wer ihn literweise und über einen langen Zeitraum konsumiert, muss mit Krämpfen und Schwindel rechnen.

Vorsicht auch bei diesen Sorten Tee in der Schwangerschaft

Schwarzer Tee

Da schwarzer Tee koffeinhaltig ist, sollte davon in der Schwangerschaft nicht zu viel getrunken. Denn das Koffein wirkt auch auf das ungeborene Baby. Außerdem wirkt schwarzer Tee der Eisenaufnahme aus der Nahrung entgegen und kann Verstopfung verursachen. Aber keine Angst: Zwei bis drei Tassen am Tag sind aber absolut in Ordnung.

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Grüner Tee

Seine vielen Bitterstoffe regen die Gallenproduktion an und fördern die Verdauung. So weit, so gut. Allerdings enthält auch grüner Tee Koffein. Deshalb lautet auch hier die Empfehlung: maximal drei Tassen am Tag genießen.

Tees mit Süßholzwurzel

Viele Schwangere wissen: Hände weg von Lakritz! Doch Süßholzwurzel ist auch in vielen Kräuterteemischungen enthalten. Ihr Inhaltsstoff Glycyrrhizin steht in Verdacht, das Risiko für eine Frühgeburt zu erhöhen. Aber nur, wenn es in großen Mengen zu sich genommen wird. Zwei bis drei Tassen am Tag sind deshalb auch hier in Ordnung.

Tee aus Brombeerblättern, Schafgarbe & Co.

Genau wie Himbeerblättertee kann auch Tee aus Eisenkraut, Kreuzkümmel, Wermutkraut Frauenmantel, Brombeerblättern oder Schafgarbe wehenfördernd wirken. Deshalb sollten diese auch erst ab der 35. Schwangerschaftswoche getrunken werden.

 

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