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Neue Corona-Regeln bei Aldi, Lidl, dm & Co.: Warum Bayern eine Ausnahme macht

Neue Corona-Regeln bei Aldi, Lidl, dm & Co.: Warum Bayern eine Ausnahme macht

Einkaufen

Seit gestern gelten deutschlandweit strengere Corona-Richtlinien. Auch beim Einkaufen ändern sich dadurch ein paar Dinge. Diese Regeln gelten jetzt bei Aldi, Lidl, dm & Co. Nur in Bayern gibt es einige Abweichungen.

Angesichts der sich schneller verbreitenden Mutation des Corona-Virus und viel zu hohen Fallzahlen einigten sich Bund und Länder letzte Woche auf eine Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns. Wenn wir in diesen Tagen in den Supermarkt gehen, um Windel-, Gemüse- oder Getränkevorräte aufzufüllen, müssen wir nun neue Regeln beachten.

Das ändert sich jetzt bei Aldi, Lidl, dm und Co.

Ab heute gilt deutschlandweit die Pflicht, beim Einkaufen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine medizinische Maske zu tragen. Die textilen Alltagsmasken, die die meisten Bürger*innen bislang genutzt haben, reichen nicht mehr aus. Zu den medizinischen Masken zählen sowohl OP-Masken als auch solche mit einem FFP-Filter, also beispielsweise FFP2-Masken.

Bayern dürfen nur mit FFP2-Maske einkaufen gehen

Nur im Bundesland Bayern sieht es etwas anders aus: Hier ist das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend, eine OP-Maske ist hier nicht ausreichend. FFP2-Masken werden in den nächsten Wochen in einigen Supermärkten auch günstig angeboten. Die Maskenpflicht gilt übrigens nicht nur im Geschäft selber, sondern bereits auf dem Parkplatz und natürlich in den öffentlichen Vekehrsmitteln und an den Haltestellen.

Diese Regeln gelten außerdem beim Einkaufen

Das Wichtigste, was sich seit Beginn der Corona-Krise nicht geändert hat: Abstand halten und Hygiene beachten. Um es Kundinnen und Kunden leichter zu machen, sich an den Abstand zu halten, schreiben viele Supermärkte vor, dass ein Einkaufswagen genutzt werden muss. So haben die Läden außerdem die Anzahl der Menschen im Laden besser im Blick. Viele Discounter und Supermärkte hatten damit schon beim ersten Lockdown gute Erfahrungen gemacht, Aldi Nord hat das Ganze in einer Social Media Kampagne illustriert:

Hamsterkäufe sind nicht nötig

Es besteht weiterhin kein Grund zur Sorge vor Versorgungsengpässen. Klopapier, Nudeln oder Seife in nicht haushaltsüblichen Mengen zu bunkern, muss also wirklich nicht sein. Ein Sprecher von Lidl betonte laut ruhr24.de, die Versorgung sei sichergestellt und es gebe keinen Grund für Hamsterkäufe. Zudem gebe es nach den Erfahrungen während des ersten Lockdowns im Frühjahr erst recht keinen Grund dafür.

Auch die Einzelhändler haben aus den Hamsterkäufen im Frühjahr gelernt und sogenannte "Frühwarnsysteme" eingebaut. Werden bestimmte Waren besonders nachgefragt, können genau diese Produkte vermehrt nachbestellt werden. „Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Monate beobachten wir Nachfrageschwankungen sehr genau, um etwaige Lieferengpässe vermeiden zu können“, so Aldi Süd laut ruhr24.de

Wer aber mit fünf Paketen Toilettenpapier an der Kasse erscheint, muss dennoch damit rechnen, dass die Kassiererin oder der Kassierer das nicht durchgehen lassen wird und euch nur eine Packung verkauft.

Mit Karte, bitte!

Eine konkrete Regelung, dass ab jetzt nur noch mit Karte gezahlt werden darf, gibt es zwar nicht, trotzdem weisen einige Märkte darauf hin, dass wenn möglich mit Karte gezahlt werden soll. Zwar gibt es keine Belege, dass das Virus über Geldscheine oder Münzen übertragen wird, trotzdem spart die Kartenzahlung wieder einen unnötigen Kontakt zwischen Kassiererin oder Kassierer und Einkaufenden.

Die Supermärkte appellieren außerdem in den Obst- und Gemüseabteilungen nur die Ware anzufassen, die wir auch wirklich kaufen möchten.

Bildquelle: imago images / Sven Eckelkamp

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