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Corona-Regeln bei Aldi, Lidl, Rewe & Co.: Was jetzt beim Einkaufen gilt

Corona-Regeln bei Aldi, Lidl, Rewe & Co.: Was jetzt beim Einkaufen gilt

Einkaufen

Durch die bundesweite Notbremse können sich auch beim Einkaufen ein paar Dinge ändern: Diese Regeln gelten jetzt bei Aldi, Lidl, Rewe & Co. 

Seit Samstag, 24. April gilt die bundeseinheitliche Notbremse zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Sie sieht unter anderem vor, dass in einem Landkreis, der eine Sieben-Tage-Inzidenz über 100 hat, automatisch eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr in Kraft tritt. Das hat auch Auswirkungen auf Supermärkte.

Einkaufen nach 22 Uhr?

In vielen Städten haben einzelne Supermärkte und Spätis normalerweise bis Mitternacht oder sogar länger geöffnet. Gilt bei euch jedoch gerade die Notbremse, dürft ihr zu dieser Zeit nicht mehr einkaufen. Zumindest ist das bislang in den Ausnahmen zur Ausgangssperre nicht vorgesehen: "Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr soll nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat – also etwa zur Arbeit geht, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Bis 24 Uhr wird es weiterhin möglich sein, alleine draußen zu joggen oder spazieren zu gehen", heißt es auf der Seite der Bundesregierung.

Das Einkaufen von Lebensmitteln und Co. wird dabei nicht genannt. Daher ist davon auszugehen, dass die Supermärkte um 22 Uhr schließen müssen – informiert euch aber am besten immer noch mal bei eurem Supermarkt vor Ort.

Diese Regeln gelten außerdem beim Einkaufen

Das Wichtigste, was sich seit Beginn der Corona-Krise nicht geändert hat, sind die drei Hauptregeln: Medizinische Masken tragen, Abstand halten und Hygiene beachten. Um es Kundinnen und Kunden leichter zu machen, sich an den Abstand zu halten, schreiben viele Supermärkte vor, dass ein Einkaufswagen genutzt werden muss.

So haben die Läden außerdem die Anzahl der Menschen im Laden besser im Blick. Viele Discounter und Supermärkte hatten damit gute Erfahrungen gemacht, Aldi Nord hat das Ganze in einer Social Media Kampagne illustriert:

Hamsterkäufe sind nicht nötig

Es besteht weiterhin kein Grund zur Sorge vor Versorgungsengpässen. Klopapier, Nudeln oder Seife in nicht haushaltsüblichen Mengen zu bunkern, muss also wirklich nicht sein. Ein Sprecher von Lidl betonte laut ruhr24.de, die Versorgung sei sichergestellt und es gebe keinen Grund für Hamsterkäufe. Zudem gebe es nach den Erfahrungen während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 erst recht keinen Grund dafür.

Auch die Einzelhändler haben aus den Hamsterkäufen aus dem letzten Jahr gelernt und sogenannte "Frühwarnsysteme" eingebaut. Werden bestimmte Waren besonders nachgefragt, können genau diese Produkte vermehrt nachbestellt werden. „Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Monate beobachten wir Nachfrageschwankungen sehr genau, um etwaige Lieferengpässe vermeiden zu können“, so Aldi Süd laut ruhr24.de

Wer aber mit fünf Paketen Toilettenpapier an der Kasse erscheint, muss dennoch damit rechnen, dass die Kassiererin oder der Kassierer das nicht durchgehen lassen wird und euch nur eine Packung verkauft.

Mit Karte, bitte!

Eine konkrete Regelung, dass ab jetzt nur noch mit Karte gezahlt werden darf, gibt es zwar nicht, trotzdem weisen einige Märkte darauf hin, dass wenn möglich mit Karte gezahlt werden soll. Zwar gibt es keine Belege, dass das Virus über Geldscheine oder Münzen übertragen wird, trotzdem spart die Kartenzahlung wieder einen unnötigen Kontakt zwischen Kassiererin oder Kassierer und Einkaufenden.

Die Supermärkte appellieren außerdem in den Obst- und Gemüseabteilungen nur die Ware anzufassen, die wir auch wirklich kaufen möchten.

Darf ich mein Kind mit zum Einkaufen nehmen?

Insgesamt gilt die Empfehlung, dass Einkäufe am besten von Einzelpersonen erledigt werden sollen, damit es in den Märkten nicht zu voll wird und auch hier die menschlichen Begegnungen reduziert werden. Das ist für Eltern – vor allem für Alleinerziehende – aber nicht möglich, daher können Eltern selbstverständlich weiter mit ihren Kindern einkaufen gehen.

Bildquelle: imago images / Sven Eckelkamp

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