Sommergrippe: Behandlung & Schutz vor der Erkrankung

Hauptursache für die Erkrankung an einer Sommergrippe ist ein geschwächtes Immunsystem. Wodurch es gerade im Sommer geschwächt wird, wie Sie es stärken können und was hilft, sollten Sie sich die Sommergrippe doch einmal eingefangen haben.

Medikamente helfen nur gegen die Symptome

Sommergrippe, oft mit Fieber verbunden


Richtige Medikamente, wie z.B. eine Schutzimpfung gegen die Sommergrippe im Ganzen gibt es nicht. Im Normalfall kuriert der Körper die Erkrankung innerhalb von ein bis drei Tagen selbst aus.
Um die Symptome wie Husten, Schnupfen und Fieber zu lindern, darf aber zu den bewährten Hausmitteln oder Medikamenten gegriffen werden. Dazu gehören Nasensprays, halsberuhigende Bonbons und Tees und angemessene Schmerztabletten (für Kinder eignet sich Paracetamol, für Erwachsene ein Mittel mit dem Wirkstoff ASS).
Ansonsten sollten sich an Sommergrippe Erkrankte schonen. Sonnenbäder und schwimmen gehen sind tabu. Das Immunsystem braucht jetzt Ruhe und Zeit, um gegen die Viren zu kämpfen.
Sollten die Symptome der Sommergrippe nach drei Tagen noch nicht besser geworden sein, das Fieber auf über 39 Grad ansteigen und das Sekret aus Nasen- und Mundraum sich gelblich grün färben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dann ist vermutlich eine Zweitinfektion durch Bakterien hinzugekommen.
Antibiotika sind wirkungslos!
Da Antibiotika nur gegen Bakterien helfen, die Sommergrippe aber von Viren ausgelöst wird, helfen diese Medikamente nicht. Lesen Sie dazu das Kurzinterview mit Prof. Dr. Franz Daschner, Antibiotika-Experte und ehemaliger Leiter des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene Freiburg (www.viamedica-stiftung.de):

Starkes Immunsystem ist der beste Schutz

Natürlich sollten Sie auf entsprechende Hygiene-Maßnahmen achten, um das Infektionsrisiko gering zu halten. Dazu gehören häufiges Händewaschen und das gründliche Abwaschen von Lebensmitteln. Achten Sie drauf, dass erkrankte Kinder in den Ärmel husten und niemanden anniesen. Da es aber keine Schutzimpfung gibt und die Sommergrippe-Viren quasi überall lauern können, ist eine starke Immunabwehr der beste Schutz gegen die Erkältung. Aber gerade im Sommer steht unser Immunsystem unter einer besonderen Belastung. Vor allem die folgenden Punkte setzen ihm zu:
• häufiger Wechsel von warmen Außentemperaturen und
klimatisierten Räumen
• trockene Schleimhäute durch Klimaanlagen und Zugluft
• verschwitzte, feuchte Kleidung
• lange, intensive Sonnenbäder
• langes Abkühlen im Wasser bis hin zum Auskühlen
• nasse Badesachen
• geringe Flüssigkeitszufuhr
All diese Faktoren schwächen das Immunsystem im Sommer und begünstigen eine Erkrankung mit der Sommergrippe.


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