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Corona & die Folgen für Frauen: Deine Corona-Geschichte in Buchform

Empört Euch!

Corona & die Folgen für Frauen: Deine Corona-Geschichte in Buchform

Seit März laufen die Uhren in den meisten Familien anders als zuvor. Eingespielte Rhythmen von Jobs, Kindergarten, Schule, Hauhalt und Nachmittagsangeboten sind durch Corona komplett durcheinander gewürfelt worden. Und an mancher Stelle haben wir uns in die 50er- Jahre zurückkatapultiert gefühlt. 

Jede Familie hatte in den vergangenen Monaten ihr ganz eigenes Chaos. Kitas und Schulen geschlossen, Homeoffice, Kurzarbeit, Unsicherheiten psychologischer und finanzieller Art. Die Liste könnte man unendlich verlängern.

Während man von kinderlosen Kolleg*Innen oft hörte, sie hätten jetzt endlich mehr Zeit für Yoga und Pilates oder man nicht sicher war, ob man nun zuerst den Italienisch-Auffrischungskurs oder die Renovierung der Gartenhütte in Angriff nehmen sollte (ich übertreibe, um zu verdeutlichen!), drehten wir Familien zunehmend am Rad.

Corona und die Frauen

Kinder, Väter und Mütter leiden unter einer Krise wie der Corona-Pandemie. ABER die ökonomischen und sozialen Folgen treffen Frauen deutlich härter als Männer. Plötzlich fanden Kinderbetreuung und Arbeit dauerhaft zu Hause statt, dazu Pflege älterer oder kranker Menschen aus dem Umfeld und natürlich die ganz „normale Hausarbeit.“ Und in vielen Fällen waren es die Frauen, die zurückstecken mussten.

Diverse Studien haben mittlerweile bestätigt, was viele Frauen tagtäglich zu spüren bekommen haben: „Die Corona-Pandemie drängt die Frauen zurück an den Herd“, konstatierte Professorin Edmute Alber von der Universität Bayreuth im Mai. Leider waren wir am Abend meistens viel zu müde, um uns zu wehren. Das darf uns nicht noch einmal passieren! Darum wollen wir gewappnet sein.

Erzählt uns eure Corona-Geschichte: corona@familie.de

Wie habt ihr den Lockdown erlebt? Was hat euch fertiggemacht, was euch Kraft gegeben? Wo seid ihr an eure Grenzen gelangt und was habt ihr vielleicht Positives mitgenommen? Wir sammeln eure Geschichten, um verstehen zu können, was Corona mit Familien gemacht hat – um beim nächsten Mal gemeinsam lauter nach gezielter Hilfe rufen zu können.

Unser Partner Beshu Book Verlag in Berlin schreibt an einem Buch zum Thema, und dort sollen auch eure Erfahrungen aus dem Lockdown miteinfließen. Die Idee: zeigen, wie es war, bevor diese Realität vergessen wird. Impulse geben, wo es wirklich besser laufen muss. Und fordern, dass sich Einstellungen und Bedingungen ändern, innerhalb der Partnerschaften und Familien, aber auch in der Gesellschaft. Es ist Zeit, dass Rollen aufgegeben und Aufgaben fair verteilt werden. Also, teilt eure Geschichten für das Buch zur Corona-Krise.

Schickt uns eine E-Mail mit eurer Geschichte – und im besten Fall einem Symbol-Foto, das für euch die Corona-Zeit repräsentiert (chaotische Kinderzimmer, tiefe Augenringe oder aber auch gechillte Hängemattenbilder?) an corona@familie.de.

Das familie.de-Team und Shila & Antonia von Beshu Books sind gespannt auf eure Geschichten!

Bildquelle: Stock / Getty Images Plus/ Poike

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