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Kinder zeigen keine Corona-Symptome, das macht sie zur Gefahr!

Kinder zeigen keine Corona-Symptome, das macht sie zur Gefahr!

Ansteckungsgefahr

Kinder, so die zeigt die aktuelle Forschung, erkranken selten an Corona. Sie infizieren sich zwar mit dem Virus, zeigen aber kaum Symptome. Das macht sie leider zu einer Gefahr für die Gesellschaft.

Gute Nachricht für Eltern

Die erste gute Nachricht für alle Eltern zuerst: Allen aktuellen Forschungen zufolge sind Kinder vor dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 weitestgehend sicher. Sie können sich zwar genauso wie alle anderen Menschen mit dem Erreger Covid-19 infizieren, sie entwickeln aber nur leichte oder gar keine Symptome.

Corona-Symptome bei Kinder

Wenn Kinder erkranken, dann bekommen sie, das zeigt die Analyse eines internationale Medizinerteams, Husten, Schnupfen oder Durchfall. Das lässt sich gut mit Ruhe behandeln.Für diese Erkenntnis wurden Patientendaten aus der südostchinesischen Metropole Shenzhen ausgewertet und auf der Plattfrom “medRxiv” veröffentlicht.

Untersuchungen zeigen, die meisten erkranken kaum

Die zweite gute Nachricht: Diese Analyse zeigte: Bei 91% der Erkrankten gab es nur leichte bis mäßige Symptome. Sie waren im Schnitt 45 Jahre alt und es waren mehr Frauen als Männer betroffen. Im Durchschnitt dauerte es 32 Tage, bis sich die Erkrankten erholen. Drei der Patienten starben.

Auffällig, aber auch logisch ist, dass Menschen, die mit einem Covid-19-Erkrankten in einem Haushalt zusammenleben, sechsmal häufiger selbst erkranken, als wenn sie den Betroffenen außerhalb der Wohnung begegnen. Diese Ergebnisse treffen natürlich auch auf Kinder zu, mit denen Erkrankte in einem Haushalt leben.

Kinder stecken sich genauso häufig an

Was dank der neusten Untersuchungen auch klar ist: Kinder stecken sich genauso häufig an wie alle anderen. Das war bisher nicht klar, weil die unter 9-Jährigen wenig bis kaum Symptomen aufwiesen und der erste Schluss deswegen war, dass sie sich seltener anstecken. Das stimmt allerdings nicht, sie können Viren und Infektionen nur besser abwehren.

Immunsystem der Kinder effektiver?

Die Wissenschaftler gehen davon aus,  dass das noch nicht ausgebildete Immunsystem von Kindern effektiver arbeitet. Die Andockstellen, über die Viren Körperzellen befallen, sind bei Kindern noch nicht komplett entwickelt. Wenn die Viren nicht in die Zellen eindringen, können sie sich auch nicht vermehren. Weil die Immunabwehr von Kinder kaum Erfahrung mit all den gängigen Erregern haben,  könnten sie noch keine spezifischen Antikörper gegen bestimmte Erreger ausbilden. Alternativ ist eine Annahmen, dass die Abwehr von Kindern stärker auf das Corona-Virus reagiert.

Schulschließungen aus Prävention?

Eben weil Kinder aber kaum Symptome zeigen, können sie eine Gefahr für die Ü-65-Risikogruppe werden. Corona-Ausbrüche in Kindergärten oder Schulen könnten unentdeckt bleiben, wenn die Kinder wenig Anzeichen zeigen. Für die internationalen Wissenschaftler ist die Schlussfolgerung aber, dass Schließungen von Einrichtungen einen wirksame Maßnahme sein können, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Die Experten und Expertinnen in Deutschland sind sich dagegen uneinig, ob Schulschließungen ein wirksames Mittel sind.

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Quelle: Redaktionsnetzwerk Deutschland

Mein Fazit

Zunächst lässt mich aufatmen, dass Kinder scheinbar wenig betroffen sind von Corona. Gerade weil Kinder ja sehr eng zusammen sind und es mit der Handhygiene aller elterlichen Ermahnung zum Trotz oft nicht so genau nehmen, hatte ich da Sorge. Gleichzeitig ist aber auch klar: Sie können unwissend, weil unentdeckt, andere anstecken. Deswegen ist es so wichtig, dass wir alle besonnen sind und älteren Mitmenschen Hilfe anbieten. Um die zu schützen, die einer Risikogruppe angehören.

Bildquelle: getty images / Ihor Bulyhin
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