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Cathy Hummels verkauft Masken für den guten Zweck

Cathy Hummels verkauft Masken für den guten Zweck

Masken auf!

Seit dieser Woche gilt deutschlandweit die Maskenpflicht. Mittlerweile ist es jedoch gar nicht so einfach an den Mundschutz zu kommen. Viele Verbraucher werden daher kreativ und nähen selbst. Influencerin Cathy Hummels kreierte kurzerhand ebenfalls eine Schutzmaske, deren Einnahmen sie zu 100 % an medizinische- und Pflegeeinrichtungen spenden will. Doch ihre Fans kritisieren sie dafür.

The Helping Leopard: Selbst entworfene Maske von Cathy Hummels

Die 32-jährige Influencerin und Ehefrau von Fußballer Mats Hummels ist unter die Maskenhersteller gegangen. Um sich gegen die Verbreitung des Corona-Virus einzusetzen, entwarf Cathy gemeinsam mit ihrem Freund Philipp Ihl eine von ihr sogenannte "Community-Maske" im Leoparden-Design. Das Besondere: Sie verlangt pro Maske 11,99 €, die sie laut ihrer Homepage the-helping-leopard.com spenden will.

Ich wollte eine Maske designen, die sich von den sterilen Mundbedeckungen abhebt, dennoch bestmöglich schützt. Die Maskenpflicht wird uns mindestens noch das ganze Jahr begleiten. Wieso also kein modisches Accessoire daraus kreieren?

Cathy Hummels, the-helping-leopard.com

Die Masken bestehen laut Homepage aus Baumwolle und Polyester und verfügen über ein TNT-Vlies, wie man es in medizinischem Mundschutz verwendet. Sie sollen wiederverwendbar sein, jedoch regelmäßig bei 60 Grad Celsius gewaschen werden. Medizinisch oder anderweitig geprüft seien sie nicht. Damit sind sie genau so gut, wie jede andere genähte Stoff-Maske, nur tragen sie eben den Stempel "Cathy Hummels" und sollen als Charity-Aktion verstanden werden. Kommt das bei den Fans so an?

Fans kritisieren fehlende Transparenz

Wo Cathy Hummels ist, sind die Kritiker nicht weit. Immer wieder muss sie sich für viele Aktionen auf ihren Social-Media-Kanälen Kritik und Häme anhören, teilweise sachlich, häufig jedoch eher spitz. Diesmal kritisieren die Fans ihre fehlende Transparenz. Denn bisher wird noch nicht angegeben, wohin die Einnahmen vom stylischen Mundschutz konkret hinfließen. Als Kunde hat man ein Recht, das zu erfahren.

Bisher antwortet Cathy noch nicht, sondern ruft dazu auf, dass man ihr Einrichtungen nennen kann, denen das Geld gespendet wird. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Lieferzeit von 14 Tagen, die vielen nicht gefällt. Viele Leute brauchen die Masken aufgrund der Pflicht jetzt und wollen bzw. können nicht zwei Wochen warten. Das ist natürlich ein Problem, wenn sehr viele Bestellungen eingehen und man mit dem Liefern nicht hinterher kommt.

Starten wollen wir mit einer Charity-Aktion: 100% des Gewinns kommt Pflege- und medizinischen Einrichtungen zugute. Einrichtungen, die das Geld wirklich brauchen.

Cathy Hummels, the-helping-leopard.com

Cathys Atemschutzmaske kommt gut an

Trotz aller Kritik kommt die Maskenaktion der jungen Mutter jedoch gut an und bisher wurden laut ihren Aussagen schon mehrere Tausend Bestellungen entgegen genommen. Das verzögert die Lieferzeiten natürlich nochmals. Auf ihrem Instagram-Kanal tummelt sich unter vielen negativen Stimmen viel Zuspruch.

Gute Aktion mit einigen Schwächen

Man kann ja von Cathy Hummels denken, was man möchte, aber das ist grundsätzlich eine gute Aktion. Ich kann die Kritik bezüglich der fehlenden Transparenz schon verstehen. Darauf sollte die Unternehmerin schnell reagieren, damit sie ernst genommen wird. Wenn diesbezüglich noch Informationen folgen, finde ich das eine wirklich coole Sache, sofern es den Einrichtungen und medizinischem Personal zu Gute kommt. Ansonsten sind 12 € für ein bißchen Stoff recht teuer. Selbst nähen oder nähen lassen, ist da weitaus günstiger. Doch da der Charity-Gedanke im Vordergrund steht, verstehe ich, warum der Preis angemessen ist.

Bildquelle: Getty Images/Sebastian Reuter
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