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Corona-Virus: Bundesregierung macht Spielplätze & Co. dicht

Corona-Virus: Bundesregierung macht Spielplätze & Co. dicht

Kein Zutritt

Um die Verbreitung des Corona-Virus weiter zu verhindern, beschloss die Bundesregierung heute das öffentliche Leben zum Wohle aller weiter einzuschränken. Ab sofort werden u.a. auch Spielplätze, Freizeiteinrichtungen und alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Bäder geschlossen.

Die maximale Einschränkung des öffentlichen Raumes

In einer Pressemitteilung gibt die Bundesregierung am 16. März bekannt, dass neue Leitlinien zum „einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie" vereinbart wurden. Geschlossen werden nicht nur Bars, Clubs und Kneipen oder Museen, sondern auch Orte, an die wir mit unseren Kindern sehr gern gehen:

  • Kinos
  • Freizeit- und Tierparks
  • Indoor- und Outdoor-Spielplätze
  • öffentliche und private Sportanlagen
  • Schwimm- und Spaßbäder

Es wurde bisher nur bekannt gegeben, dass diese Vereinbarung getroffen wurde. Wie dies kontrolliert bzw. durchgeführt wird, weiß man noch nicht. Gerade viele kleine Spielplätze sind öffentlich zugänglich und verfügen nicht über einen Zaun. Werden diese dann extra für diese Zeit zusätzlich abgeriegelt? Es ist auch unklar, ob und wer dies kontrolliert bzw. welche Strafen dann eventuell folgen. Die Umsetzung dessen bedeutet vor allem für die Kommunen großen Zusatzaufwand, denn Spielplätze werden kommunal betrieben und von den Bezirksämtern gepflegt.

Osterspiele: Spaß für die ganze Familie

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Was bedeutet das für uns Eltern?

Seit bekannt ist, dass in allen Bundesländern die Kitas und Schulen bis zum Ende der Osterferien schließen, stehen wir Eltern vor einer großen Herausforderung: Den Nachwuchs zu Hause betreuen und nebenbei selbst im Home-Office zu arbeiten, ist für viele jetzt tägliche Aufgabe. Bei vielen Familien arbeiten beide Partner zu Hause: Hier ist echtes Organisationstalent gefragt und die Betreuung muss zeitlich aufgeteilt werden.

Da der nachmittägliche Gang auf den Spielplatz aus Vorsichtsmaßnahme auch entfällt, fragen wir uns alle: Wohin mit den Kindern? Getreu nach dem Motto "Das Kind muss an die frische Luft" können wir die kleinen Wirbelwinde nicht die ganze Zeit drinnen einsperren. Davon abgesehen tut es uns selbst gut, uns zu bewegen und Sonne zu tanken.

Ab in den Wald!

Nun müssen wir einen Bogen um die heiß geliebte Schaukel und das tolle Klettergerüst machen und die Kinder wie früher im Wald dort toben lassen. Holt die Lauf- und Dreiräder heraus und schnappt euch die Roller und Fahrräder und dann geht es los. In den ersten Tagen wird dies sicherlich noch funktionieren. Doch nach zwei bis drei Wochen könnte es schon schwierig werden, wenn man nicht mehr weiß, wohin mit den Kindern.

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Mit den ganz Kleinen könnt ihr auf Entdeckungstour gehen und die ersten Frühblüher bestaunen, mit dem Ball spielen und euch einfach mal genauer die erwachende Natur ansehen. Die Langeweile wird sich schneller bei den größeren Kindern einstellen. Da man auch soziale Kontakte eher meiden soll und sich nicht mit anderen Familien oder den Großeltern treffen darf, wird es nicht einfach, die Kinder draußen zu beschäftigen. Drinnen gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten, doch wer will seine Kinder den halben Tag vor Handy, Konsole und TV parken? Wir wünschen uns allen starke Nerven und ganz viel kreative Bastel-Ideen.

Quelle: Bundesregierung

Puh, jetzt wirds ernst ....

Ich habe viel Verständnis für die aktuellen Maßnahmen. Auch wenn es angesichts der Kitaschließung die nächsten 5 Wochen echt schwierig zu Hause wird, die 1-Jährige abwechseln zu bespaßen. Wenn es denn hilft, unser aller Gesundheit zu wahren und die Risikogruppen damit zu schützen, soll es so sein. Doch das Schließen von Spielplätzen wird wirklich ein Problem. Denn wenn wir nur mit dem Buggy in die Nähe von einer Schaukel oder Rutsche kommen, dreht die Tochter vor Erwartung schon durch. Jetzt heißt es Zickzack laufen und andere Wege gehen. Doch ich frage mich wirklich, wie das umgesetzt wird und ob ich nun ein Vorhängeschloss an jeder Rutsche oder Schaukel vorfinden werde ...

Bildquelle: Getty Images/anamejia18

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