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Grey's Anatomy: Jetzt retten sie echtes Leben in der Corona-Krise!

Filmreif!

Grey's Anatomy: Jetzt retten sie echtes Leben in der Corona-Krise!

Manchmal muss man ungewöhnliche Wege gehen, um anderen zu helfen. Das dachten sich die Macher*innen von verschiedenen US-amerikanischen Krankenhausserien.

Überall auf der Welt fehlt es an Schutzkleidung, Atemmasken, Handschuhen. Dinge, die Krankenhäuser und Arztpraxen dringend brauchen, um die Versorgung von Erkrankten weiter zu gewährleisten. So wird die Bevölkerung aufgerufen, diese Dinge zu spenden. Hilfe kommt nun von anderer Stelle.

US-Arztserien pausieren

"Grey´s Anatomy", "Seattle Firefighters – die jungen Helden", Serien, die viele Zuschauer*innen seit Jahren verfolgen. Deren Schauspieler*innen uns ans Herz gewachsen sind, deren Schicksal wir verfolgen. In Zeiten von Corona pausieren natürlich auch die Dreharbeiten für verschiedene Serien. Die Schauspieler*innen können nicht arbeiten, alle Mitarbeiter*innen am Set sind gefährdet, sich auch mit Covid-19 zu infizieren.

Gutes tun in Zeiten von Corona

Die Zwangspause nutzen einige Macher*innen der Krankenhausserien aber, um Gutes zu tun. Sie gingen durch die Requistenlager und sammelten ein, was Krankenhäuser und medizinisches Personal in diesen Tagen gut gebrauchen können. Denn auch in den USA ist, wie hierzulande, der Vorrat an Atemschutzmasken und Schutzkleidung knapp.

Hilfsmittel vom US-Arztserien-Set

Verschiedene Krankenhäuser in den USA konnte sich nun über Hilfsmittelspenden freuen. Die Spenden kommen von den Sets der Serien „Grey´s Anatomy“ und „Seattle Firefighters“. Angestellte waren durch die Requisite gegangen und haben alles, was im Krankenhaus hilfreich sein könnte, eingesammelt, um es zu spenden. Auch von den Sets der Serien "Pose" und "Atlanta Medical" wurde gespendet.

Schutzmasken, Handschuhe und Kleidung von US-Arztserie

So fanden sich 300 N95- Schutzmasken, außerdem jede Menge Bandagen, Handschuhe und Schutzkleidung. Für die Schauspieler*innen sind sie Beiwerk, um die Geschehnisse im Serienkrankenhaus glaubhafter zu gestalten. Für die Pfleger*innen, Ärzte und Ärztinnen sind die dringend benötigtes Material, um die Versorgung der Erkrankten weiterhin aufrecht zu erhalten.

Schutzkleidung wird auch in Deutschland gesucht

Auch in Deutschland rufen immer mehr Krankenhäuser und Arztpraxen Privatpersonen dazu auf, ihre Vorräte nicht zuhause zu hamstern, sondern für die Allgemeinheit zu spenden.

Bildquelle: getty images / Kevork Djansezian / Freier Fotograf, Instagram/tagesschau

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