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Studie zeigt: Familien sind in der Corona-Krise zufriedener

Gemeinsam da durch

Studie zeigt: Familien sind in der Corona-Krise zufriedener

Eine Studie der Hochschule Osnabrück hat nun ergeben: Menschen in fester Partnerschaft und mit Kindern sind während der Coronakrise zufriedener.

Dass die eigene Familie das Wertvollste ist, was wir haben, ist für uns von familie.de nichts Neues. Schließlich sind wir uns sicher: Gemeinsam als Familie sind wir viel stärker als alleine. Und auch wenn wir viel darüber berichten, wie hart die Corona-Krisen vor allem Familien und Mütter trifft (Stichwort Kinderbetreuungg in Corona-Zeiten) sind wir trotzdem enorm dankbar, dass wir die Krise nicht alleine durchstehen müssen. Denn das macht die aktuelle Situation deutlich angenehmer, wie eine Studie der Hochschule Osnabrück jetzt zeigt.

Familie und Paarbeziehung hilft durch die Krise

Wer in einer festen Partnerschaft und/oder mit Kindern lebt, dem ging es in den vergangenen Wochen besser. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie der Hochschule Osnabrück. „Grundsätzlich hat sich die Wohnsituation, ob also eine oder mehrere Personen in einem Haushalt leben – zum Beispiel in einer WG – nicht signifikant auf die Zufriedenheit ausgewirkt“, erläutert Wirtschaftspsychologin Prof. Dr. Petia Genkova. Aber: „Personen, die einen festen Partner hatten, zeigten ein höheres ,well-being‘ als diejenigen ohne Partner. Das gilt übrigens auch für Menschen, die in Fernbeziehungen leben“, ergänzt Genkova. Personen mit Kindern gaben zudem eher an, zufrieden zu sein als diejenigen ohne. Insgesamt wurden für die Studie 310 Personen im März und April befragt, also zu der Zeit, in der die Ausgangsbeschränkungen besonders heftig waren.

Vor allem für Senioren war der Lockdown hart

Dass vor allem alte, alleinstehende Menschen es in der Krise schwer haben würden, davon war man gleich zu Beginn der Krise ausgegangen. Alte Menschen gehören zur Risikogruppe und sollen physische Kontakte zu anderen tunlichst vermeiden. Sogar Pflegedienste haben ihre Besuche eingeschränkt. Zudem haben alte Menschen nicht das technische Know-How, um sich per Skype zum gemeinsamen Kaffeeklatsch zu treffen. Deswegen haben uns in den letzten Wochen Geschichten wie die eines 5-Jährigen, der einen Brief an seinen 92-jährigen, allein lebenden Nachbarn schrieb oder die dreier Seniorinnen, die sich in der Krise zusammentaten, ganz besonders berührt.

Auch wenn die aktuelle Zeit zwischen Home-Office, Kinderbetreuung, gecancelten Urlauben und Lagerkoller nicht immer leicht waren: Wir sind wirklich dankbar, dass wir durch die Krise nicht alleine müssen, sondern unsere Familien immer an unserer Seite wissen.

Ist unsere Familie ein gutes Team?
Bildquelle: Getty Images/FluxFactory

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