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11. SSW: Wie steht ihr zum Thema zusätzliche Pränataldiagnostik?

11. SSW: Wie steht ihr zum Thema zusätzliche Pränataldiagnostik?

Erstes Trimester

Dein Baby wächst unglaublich schnell. Aus dem winzigen Punkt in der Gebärmutter ist ein Mini-Mensch geworden. Was sich sonst noch in deinem Körper und beim Baby tut – und woran du in SSW 11 denken solltest. Zum Beispiel wäre jetzt bei Risikoschwangerschaften die Zeit für pränatale Untersuchungen wie das Ersttrimester-Screening oder den Bluttest auf Trisomie 21.

MEILENSTEINE DER 11. SSW

Dein Baby ... ist jetzt in etwa so groß wie eine Feige.
Dein Bauch ... Wie der Babybauch wächst, ist sehr individuell. Erwartest du dein erstes Kind, siehst du wahrscheinlich noch nicht viel. Bist du schon Mutter, erkennst du vielleicht langsam einen Bauchansatz.
Vorfreude Ob ihr euch für Extra-Untersuchungen wie das Ersttrimester-Screening oder einen Bluttest auf Trisomie entscheidet, ist allein euch überlassen. Pflicht ist ein ausführliches Aufklärungsgespräch bei deiner Ärztin. Lasst euch alles genau erklären und sprecht im Vorfeld über eure Einstellung zu möglichen Ergebnissen. Auch, wenn sich das in der konkreten Situation durchaus ändern kann.
Mama-Tipp der Woche
Cremst oder ölst du dich ab jetzt regelmäßig ein, beugst du damit trockener Haut, Juckreiz und Schwangerschaftsstreifen vor. Außerdem setzen Berührungen Glückshormone frei.
Papa-Tipp der Woche Studien zeigen: Väter, die sich viel um ihren Nachwuchs kümmern, haben nicht nur eine bessere Bindung zu ihren Töchtern und Söhnen. Die Kinder entwickeln sich auch kognitiv, sozial und emotional besser.
Deine 11. SSW ... geht von 10+0 bis 10+6 (10 Wochen + 0 bis 6 Tage)

SSW 11: Jetzt wäre die Zeit für zusätzliche Pränatale Diagnostik – falls ihr euch dafür entscheidet

Ab der 11. SSW stehen insbesondere Risikoschwangeren verschiedene Untersuchungen zur Pränataldiagnostik in einer spezialisierten Praxis oder einem Pränatalzentrum zur Verfügung. Mit diesen Untersuchungen lässt sich berechnen, wie hoch das Risiko einer genetischen Erkrankung für das Kind ist. Wichtig: Ihr könnt euch dafür entscheiden, müsst es aber nicht. Jede Frau hat ein Recht auf Nicht-Wissen. Das ist vielen gar nicht so bewusst.

Wisst ihr, was außerdem, meistens unbewusst, in eurem Körper vor sich geht, wenn ihr schwanger seid? Erfahrt es im Video:

Pränataldiagnostik: Das Ersttrimester-Screening

Bei einigen Chromosomenveränderungen, etwa Trisomie 21, aber auch bei bestimmten Herzerkrankungen und Fehlbildungen, staut sich zwischen SSW 11 und SSW 14 in der Nackenregion des Fötus vermehrt Flüssigkeit. Ist das der Fall, kann das deine Pränataldiagnostikerin im Ultraschallbild erkennen.

Zusätzlich zur Messung der Nackentransparenz (NT) misst sie weitere Parameter sowie Eiweiß- und Hormonwerte im mütterlichen Blut. Die Kombination dieser Werte und dem Alter der Schwangeren erlaubt eine Risikoberechnung, ob das Kind unter einer genetischen Erkrankung leidet. Die Kosten liegen bei 150 bis 200 Euro. Mehr zum Ersttrimester-Screening liest du hier.

Wichtig: Du bekommst keine endgültige Diagnose, sondern eine Wahrscheinlichkeit.

Zeigt sich beim Ersttrimester-Screening eine verbreiterte Nackenfalte und/oder sind die Blutwerte auffällig, erhöht sich zwar das Risiko für Chromosomenfehler. Es bedeutet aber NICHT automatisch, dass das Ungeborene im Bauch einen Chromosomenfehler hat. Dafür ist weitere Diagnostik nötig.

Ein hoher Wert bei der Untersuchung bedeutet nicht zwingend, dass dein Kind mit einer Behinderung auf die Welt kommen wird. Die Nackentransparenz ist teilweise auch bei gesunden Kindern erhöht. Umgekehrt hast du bei einem normalen Wert keine 100 prozentige Gewissheit, dass dein Baby nicht doch mit einem Down-Syndrom auf die Welt kommt.

Wichtig zu wissen

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Pränataldiagnostik: Bluttest auf Trisomie

Der Bluttest auf Trisomie 21 (sowie auf die Trisomien 18 und 13) hat – wie das Ersttrimester-Screening – den Vorteil, dass er das Ungeborene nicht gefährdet. Die Ärztin nimmt der Schwangeren dafür am Ende der zehnten Woche nur etwas Blut ab. Im Labor wird dann die zellfreie DNA herausgefiltert und auf Abweichungen untersucht. Bis das Ergebnis da ist, dauert es ein bis zwei Wochen.

Was kostet der Bluttest? Für Frauen ohne medizinische Indikation ist er keine Leistung der Krankenkasse. Der Preis liegt je nach Hersteller zwischen 130 und 500 Euro. Dazu kommen 50 bis 60 Euro für die Beratung und Blutentnahme.

Wichtig: Zeigt der Bluttest ein erhöhtes Risiko an, gilt es dieses mithilfe einer Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) oder Chorionzottenbiopsie (Punktion der Plazenta) abzuklären. Beide Eingriffe können – wenn auch sehr selten – eine Fehlgeburt auslösen. Aber nur so lässt sich ganz sicher sagen, ob euer Baby von einer Chromosomenstörung betroffen ist.

Dein Körper in der 11. SSW: So langsam könnte zumindest der Ansatz eines Babybauchs zu sehen sein

In der 11. SSW (also 10+0 bis 10+6) kann es gut sein, dass du schon etwas mehr wiegst. Das liegt vor allem daran, dass dein Blutvolumen in der Schwangerschaft kontinuierlich steigt. Bis zur Geburt deines Babys erhöht sich die Blutmenge um bis zu 50 Prozent. Schließlich gilt es jetzt zwei Personen mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Besonders wichtig ist also eine gute Versorgung mit Eisen.

Dein Eisen-Bedarf ist jetzt bis zu viermal so hoch wie sonst

Achte darauf, dass du so oft wie möglich eisenreiche Lebensmittel zu dir nimmst. Dazu zählen:

  • rotes Fleisch
  • grünes Gemüse (z.B. Brokkoli, Kohl, Spinat) und Feldsalat
  • Getreide (z.B. Hirse, Haferflocken)
  • Rote Bete, dunkle Beeren
  • getrocknete Aprikosen

Gerbstoffhaltige Lebensmittel wie Kaffee und schwarzer Tee erschweren die Aufnahme. Vitamin C erleichtert sie.

Dir ist schwindelig und du hast warme Hände und Füße?

Dein Herz-Kreislauf-System lauft auf Anschlag und dein ganzer Körper ist in der Schwangerschaft besser durchblutet. Vielleicht hast du schon gemerkt, dass sich jetzt in SSW 11 deine Hände und Füße wärmer anfühlen? Das ist ein typisches Zeichen dafür, dass alles rund läuft. Es kann trotzdem sein, dass dir öfter schwindelig wird, weil dein Blutdruck schneller als sonst absackt. Wir hätten da ein paar Tipps:

  • Stehst du aus dem Bett oder von der Couch auf, mach langsam und dreh dich über die Seite. Das ist schonender für den Beckenboden und gibt dem Blut etwas mehr Zeit, zum Kopf zu fließen.
  • Zusätzlich kannst du vorm Hochkommen Hände und Füße bewegen und so die Durchblutung anregen.
  • Du hast länger nichts gegessen? Dann hebt Studentenfutter oder Obst den Blutzuckerspiegel rasch wieder an.

Nicht vergessen: Trinke über den Tag verteilt genug Wasser

Kommen Kopfschmerzen zum Schwindel hinzu, könnte das daran liegen, dass es dir an Flüssigkeit mangelt. Trink ausreichend Wasser und Kräutertee. Auch wenn du dadurch noch öfter zur Toilette musst. Denn ja, Gebärmutter und Baby drücken schon jetzt auf die Blase. Aber gerade in der Schwangerschaft solltest du ausreichend Flüssigkeit zu dir nehmen. Auch, um einer Blasenentzündung vorzubeugen.

Die Aussichten stehen gut, dass sich typische Symptome für die Frühschwangerschaft wie Erschöpfung, Übelkeit und Erbrechen bis zur 12. SSW merklich bessern. Du bist noch immer furchtbar müde oder dir ist dauerübel? Vielleicht helfen dir diese Tipps gegen Übelkeit und Erbrechen.

Dein Baby in der 11. SSW: Oha, jetzt steht dem Fötus ein enormer Wachstumsschub bevor

In der elften Woche ist der Fötus etwa vier Zentimeter groß und wiegt um die sieben bis neun Gramm. Sein Brustkorb schließt sich und schützt sein winziges, bereits fleißig arbeitendes Herz. Von den Zahnwurzeln bis zu den Fußnägeln ist jetzt alles in Miniaturform da. Auch die ersten Härchen bilden sich als weicher Flaum und bedecken den ganzen Körper. Babys Haut ist noch transparent, wird aber Schicht für Schicht dicker.

Das Kind hat schon einen gewaltigen Entwicklungssprung gemeistert

Von einem schwarzen Punkt in der Gebärmutter hat es sich zu einem Mini-Menschlein in der Größe einer Feige entwickelt. In den nächsten drei Wochen erlebt der kleine Fötus einen großen Wachstumsschub, in dem er sich rasant entwickeln wird. Seine Körperlänge wird sich in dieser Zeit fast verdoppeln.

Auch Nacken, Hände, Arme und Beine sind in der 11. SSW schon so weit ausgereift, dass dein Baby die Fäuste ballen oder die Ellenbogen beugen kann. Die Schwimmhäute zwischen den Fingerchen sind verschwunden. Es schluckt Fruchtwasser, spuckt es wieder aus – und hat zum ersten Mal Schluckauf. Der Fötus trainiert seine Nerven und Muskeln und kann sich selbst komplett drehen.

11. SSW: Und ab wann spüre ich die Bewegungen des Babys?

Schon in wenigen Wochen wirst du die Bewegungen des Babys zum ersten Mal spüren können. Vielleicht in Form eines zarten Schmetterlingsflügelschlags oder als Luftblasen, die gegen deine Bauchdecke blubbern. Mehrfachmamas kennen das schon: Sie bemerken die Kindsbewegungen daher oft etwas früher als Erstlingsmamas.

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Checkliste für die 11. SSW:

  1. Der erste Ultraschall. Warst du schon bei deiner Gynäkologin zur ersten großen Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall? Falls nicht, solltest du das jetzt machen.
  2. Pränataldiagnostik. Nun müsst ihr euch entscheiden, ob – und wenn ja, welche – Pränataldiagnostik ihr für euer Baby in Anspruch nehmen wollt. Vergiss nicht: Jeder hat ein Recht auf Nicht-Wissen. Du musst keinen dieser Zusatz-Tests machen. Sie sind vorrangig ein Angebot für Risikoschwangere – und auch hier nur eine Empfehlung.
  3. Essgelüste? Das Verlangen nach Schoki & Co sind in der Schwangerschaft legendär. Erfülle es dir ruhig. Aber in Maßen. Isst du über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten, beugt das Heißhungerattacken vor. Optimal für dich und dein Baby sind jetzt gut gewaschenes Gemüse und Obst in allen Farben, Vollkorn- statt Weißmehlprodukte, Hülsenfrüchte sowie Proteine aus gut durchgegartem, magerem Fleisch, fettem Fisch, Nüssen, Milchprodukten und hochwertige Pflanzenöle. Spannend: Eine ausgewogene Ernährung kann beim Kind Allergien vorzubeugen – und sein Geschmackssinn prägt sich schon im Bauch.
  4. Organisatorisches. Sprecht offen und ehrlich miteinander über eure Zukunftsvorstellungen. Wie regelt ihr alles Finanzielle und Berufliche? Wer nimmt wann Elternzeit? Eignen sich für euch Elterngeld, ElterngeldPlus, Partnerbonusmonate oder ein Mix daraus? Und wie lässt sich euer gemeinsamer Wunschweg konkret umsetzen?
  5. Ungeplant schwanger? Such das Gespräch mit deinem Partner, deiner Partnerin, Freunden, deiner Frauenärztin oder einer neutralen Beratungsstelle wie profamilia, wenn du Hilfe brauchst, deine Gedanken zu deiner neuen Situation zu ordnen.
  6. Ungewollt schwanger? Wenn du über eine Abtreibung nachdenkst, wende dich an eine anonyme Beratungsstelle, z. B. profamilia und informiere dich über deine Möglichkeiten. Du musst da nicht alleine durch.

Die häufigsten Fragen in der 11. SSW

Bestimmt schwirren dir viele Fragezeichen durch den Kopf und mit jeder Schwangerschaftswoche tauchen neue auf. Wir haben Antworten auf Fragen, die sich viele werdende Mamas in der elften Woche stellen.

Warum soll ich in der Schwangerschaft nicht warm baden?

Das ist ein Mythos. Spricht kein medizinischer Grund dagegen, darfst du dich natürlich auch mit Baby im Bauch in der warmen Wanne entspannen. Das Wasser sollte nur nicht heißer als 38 Grad sein. Hitze belastet deinen ohnehin geforderten Kreislauf. Und wer will schon unnötige Schwindelattacken riskieren? Unser Tipp: Wenn du badest, sollte besser jemand in der Nähe sein, der dich notfalls stützen kann.

Wie kann ich Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?

Ob du zu den feinen Rissen im kollagenen Bindegewebe der Unterhaut neigst, ist genetisch bedingt und abhängig vom Alter. Jüngere Frauen bekommen eher Dehnungsstreifen als ältere. Bist du kein Fan davon, magst du vielleicht täglich eine durchblutungsfördernde und hautstärkende Anti-Streifen-Zupfmassage mit kalt gepresstem Mandel-, Sesam-, Weizenkeim- oder Kokosöl machen?

Reibe dich einfach damit ein und nimm dann etwas Haut zwischen deine Finger, ziehe sie leicht hoch und lasse sie los. Eine Garantie für heile Haut ist das nicht. Aber es kann zumindest nicht schaden und durchfeuchtet die hormonbedingt trockene, oft juckende Haut.

SSW 11 – und keine Anzeichen oder Symptome?

Du fragst dich: Warum merke ich von der Schwangerschaft noch immer nichts? Tatsächlich spüren viele Frauen mit der Hormonumstellung typische Schwangerschafts-Anzeichen wie Übelkeit, Heißhunger oder Kreislaufbeschwerden. Es kann aber auch genauso gut sein, dass du bei dir in der Frühschwangerschaft relativ wenig bis keine Symptome bemerkst.

Das ist zum einen von der Höhe des hCG-Wertes abhängig, der nicht bei allen Frauen gleich hoch ist und zum Ende des ersten Drittels hin sinkt. Zum anderen unterscheidet sich die eigene körperlichen Wahrnehmung von Frau zu Frau.

Bist du unsicher, sprich mit deiner Ärztin oder Hebamme und vereinbare einen Untersuchungstermin. So hast du schnellstmöglich Klarheit und musst dir keine (im besten Fall unnötigen) Sorgen machen.

Wo finden wir Hilfe, wenn unser Baby nicht gesund ist?

Besteht der Verdacht, dass ein Kind behindert oder krank zur Welt kommt, können Eltern sich kostenfrei an eine psychosoziale Schwangerenberatungsstelle in ihrer Nähe wenden. Deine Ärztin kann dich dorthin vermitteln. Keine Sorge, die Mitarbeiter stehen unter Schweigepflicht und informieren neutral und ergebnisoffen.

Eine Liste mit Kontaktadressen von Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Behindertenverbänden findest du auch unter www.bzga.de.

Ich erwarte ein Wunsch-Baby. Warum kann ich mich nicht (mehr) freuen?

Im einen Moment bist du superhappy, im nächsten voller Zweifel: Stimmungsschwankungen sind völlig normal in der Schwangerschaft. Überwältigen dich Ängste, depressive Verstimmungen und Schlafstörungen, solltest du dir allerdings Hilfe holen. Möglicherweise leidest du unter einer Schwangerschaftsdepression. Auch wenn nicht viel darüber gesprochen wird: Davon ist rund jede zehnte Schwangere mehr oder weniger schwer betroffen.

Wir raten dir: Vertraue dich zeitnah deiner Gynäkologin, einer Expertin in einer Schwangerenberatungsstelle oder einer Therapeutin an. Auch wenn sich das vielleicht gerade so anfühlen mag: Du bist nicht die Einzige, die so empfindet. Jede zehnte Frau erlebt eine Schwangerschaftsdepression. Zum Glück kann diese Erkrankung heute gut behandelt werden.

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Blutung nach dem Sex. Muss ich zum Arzt?

Handelt es sich nur um eine minimale Kontaktblutung, besteht kein Grund zur Sorge. Das kann nach dem Sex durchaus vorkommen. Hast du eine stärkere Blutung, solltest du sicherheitshalber mit deiner Gynäkologin sprechen.

Was, wenn es in SSW 11 im Unterleib zieht oder schmerzt?

Viele werdende Mamas achten sehr genau auf ihren Körper und machen sich schnell Sorgen, wenn sie ein Ziehen im Unterleib spüren oder der Bauch sich hart anfühlt. Die gute Nachricht: Das ist meist völlig harmlos und kein Grund zur Sorge. Die Gebärmutter wächst, die Mutterbänder dehnen sich und der Unterleib wird stärker durchblutet – das kann schon einmal ein bisschen zwicken oder ziehen. Selbst leichte Schmierblutungen sind nicht dramatisch.

Lässt dich die Angst, dass da etwas nicht stimmt, dennoch nicht los oder hast du in der 11. SSW anhaltende Schmierblutungen, stärkere Blutungen und Schmerzen, wende dich an deine Gynäkologin. Eine Untersuchung bringt Klarheit. Ist alles gut, lassen sich Sorgen und Ängste oft durch gutes Zuhören und Aufklärung entkräften. Auch im Falle einer Fehlgeburt ist deine Ärztin für dich da. Du musst da nicht allein durch.

Wann erzähle ich dem Chef oder der Chefin vom Baby?

Grundsätzlich bleibt es dir überlassen, wann du deiner Chefin oder deinem Chef von der Schwangerschaft erzählst. Spätestens gegen Ende des ersten Trimesters macht es aber Sinn, den Arbeitgeber über die Schwangerschaft zu informieren. Denn nur wenn er davon weiß, kann er sich ans Mutterschutzgesetz halten.

Verboten ist für Frauen mit Baby im Bauch zum Beispiel der Umgang mit gefährlichen Materialien und schwere körperliche Arbeit. Schwangere, die in Kitas, Kindergärten, Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Kliniken und Arztpraxen arbeiten, müssen einen ausreichenden Immunschutz nachweisen können, sonst bekommen sie ein Beschäftigungsverbot. Hier findest du weitere Informationen zum Beschäftigungsverbot von Schwangeren.

Was kann, soll, muss ich in der neunten Woche besorgen?

Im Prinzip brauchst du noch nicht viel. Es sei denn, du möchtest schon einmal ein paar Schwangerschafts-Teile shoppen. Was sich für viele jetzt schon lohnt: ein qualitativ hochwertiger Schwangerschafts-BH (allerdings wird deine Brust noch wachsen), eine bequeme Umstandsleggins oder eine mitwachsende Jeans mit Bauchband. Alternativ reichen in SSW 11 oft Lifehacks wie das Haargummi zur Hosen-Erweiterung.

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So war es bei mir

In der 11. Woche wurde ich langsam unruhig und fragte mich: Warum tut sich da überhaupt nichts in Sachen Babybauch? Tatsächlich wurde meine Geduld noch eine ganze Weile auf die Probe gestellt. Es dauerte ewig, bis endlich ein Kügelchen zu sehen war. Bei einer Freundin zeigte sich die Babykugel viel schneller, obwohl es auch bei ihr das erste Kind war. Ist beides fein. Gynäkolog*innen raten dazu, in Sachen Bauch entspannt zu bleiben: Wie er aussieht, hängt von der Größe der Schwangeren, ihrem Bindegewebe, der Form ihres Beckens und der Krümmung ihrer Wirbelsäule ab. Es ist also sehr individuell.

Bildquelle: Getty Images / NataliaDeriabina

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