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Ashley Graham: Ich werde meinen Körper feiern

Nach der Schwangerschaft

Ashley Graham: Ich werde meinen Körper feiern

Eine Schwangerschaft verändert den Körper enorm. Und viele Mütter hardern mit ihrem neuen Aussehen. Ashley Graham macht sich dafür stark, dass wir damit endlich aufhören.

After Baby Body

Dehnungsstreifen, eingerissene Haut oder auch ein trauriger Hautlappen, der da irgendwie an uns herunterhängt, eine Schwangerschaft hinterlässt Spuren am Körper. Wenn frau dann in den Medien noch ständig mit Supermodels konfrontiert wird, die drei Wochen nach der Geburt wieder rank und schlank sind, kann das ganz schön am Selbstbewusstsein kratzen.

Graham zeigt sich mit Dehnungsstreifen

Ashley Graham ist so ein Supermodel und sie ist seit Janaur 2020 Mama. Im Gegensatz zu vielen anderen geht sie trotzdem einen anderen Weg. Sie zeigt ihren After Baby Body auch mal im Bikini, und da sieht man, was für viele Mütter Alltag ist: Dehnungsstreifen. Die sind ein Teil von ihr und Graham hat nicht vor, den zu verstecken.

Erstmal unglücklich

In einem Interview mit der Schauspielerin Kirsten Bell, ebenfalls Mutter, sprechen die beiden über den veränderten Körper und die Panik, die das Model zunächst überfiel. "Ich habe so schnell Gewicht zugelegt. Dann kamen die Dehnungsstreifen an meinem Bauch und ich dachte, 'Oh mein Gott. Ich kann nicht glauben, dass das passiert.'“

Selbstliebe ist ein Prozess

Das mit der Selbstliebe war bei ihr also ein Prozess. Denn erstmal sah auch die 32-Jährige nur die Risse in der Haut. "Zuerst hat es sich schrecklich angefühlt", sagte das Model im Interview. "Aber als ich Isaac kennenlernte, dachte ich: 'Nein, das ist exakt das, was Frauen schon seit Jahren sagen. Das ist nicht einfach nur eine Kampfverletzung. Das ist etwas, was mein Leben für immer verändern wird, und ich werde meinen neuen Körper feiern.'"

Bodypositivity

Heute liebt Ashley ihren Körper und möchte anderen Frauen Mut machen, es ihr gleich zu tun. "Wenn ich auf meine neuen Dehnungsstreifen schaue und auf die Veränderungen, die mein Körper durchmachte, erinnert mich das daran, dass Frauen wie Superheldinnen sind", sagte sie.

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Andrea Zschocher
Das sagtAndrea Zschocher:

Meine Meinung

Ich kann mich genau an dieses Gefühl erinnern, dass ich kurz nach der Geburt meines ersten Kindes hatte. Ich war so unfassbar stolz auf meinen Körper. Was der alles leistet! Auch in den anderen beiden Schwangerschaften habe ich manches mal staunend da gesessen und überlegt, was das alles für ein Wahnsinn ist.

Ich liebe meinen Körper so, wie er ist, ich mache mir auch keinen Druck, dass ich einem von außen aufgelegten Schönheitsideal entsprechen muss. Aber ich finde es ok, wenn Mütter mit Dehnungsstreifen und vermeintlich überschüssigen Pfunden hardern. Auch dafür muss meiner Meinung nach Platz sein. Es gibt doch ein Bild, dass jede Frau von sich im Kopf hat. Und wenn sie sich mit dem Ist-Zustand nicht wohl fühlt, dann hilft es nicht, wenn alle anderen rufen: "Du musst deinen Körper lieben!"

Bildquelle: Getty Images North America/ Getty Images Entertainment/ Jamie McCarthy / Staff

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