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13. SSW: Jetzt im vierten Monat lässt die Übelkeit (wahrscheinlich) nach

SSW 13: Was jetzt wichtig ist

In der 13. SSW hat sich der Hormonspiegel bei den meisten werdenden Mamas wieder etwas eingependelt – und nun beginnt für viele die angenehmste Phase der Schwangerschaft. Übelkeit und Müdigkeit flauen ab, der Bauch wölbt sich so langsam und der Fötus wächst rasant. Was sich in SSW 13 noch in deinem Körper und beim Baby tut. Und was generell wichtig ist.

MEILENSTEINE DER 13. SSW

Dein Baby

ist etwa so groß wie eine Kiwi. Es misst um die 7 cm lang und wiegt zwischen 18 und 25 g.

Dein Bauch

Am Anfang des vierten Monats zeigt sich bei vielen Schwangeren schon der Ansatz eines Bäuchleins. Manche sehen aber auch noch nichts.

Vorfreude

Das erste Trimester ist geschafft. Nun sind alle inneren Organe des Babys angelegt. Das Risiko einer Fehlgeburt hat deutlich abgenommen.

Mama-Tipp der Woche

Spürst du schon den Energieschub des zweiten Trimesters? Die Chancen stehen gut, dass es dir in den nächsten Wochen deutlich besser geht. Viele Frauen bezeichnen das zweite Drittel ihrer Schwangerschaft im Rückblick als das schönste.

Partner:innen-Tipp der Woche

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Deine 13. SSW

... geht von 12+0 bis 12+6 (12 Wochen + 0 bis 6 Tage). Du bist jetzt im 2. Trimester.

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SSW 13: Willkommen im vierten Monat

Geschafft, das 1. Trimester ist vorbei. Für die meisten Frauen beginnt mit der 13. SSW (also 12+0 bis 12+6) das angenehmste Drittel der Schwangerschaft – das 2. Trimester. Die anfänglichen Hormon-Achterbahn-Beschwerden wie Übelkeit und Stimmungsschwankungen sind jetzt für viele passé.

Dein Baby in der 13. SSW: Kopf- und Körperwachstum gleichen sich nun an

In der 13. SSW ist der Fötus etwa 6 bis 7 cm lang und wiegt zwischen 18 und 25 g. Das Baby ist ungefähr so groß wie eine Kiwi oder Erbsenschote. Kopf- und Körperwachstum gleichen sich nun an. Das heißt, dein Baby sieht immer mehr nach Mini-Mensch aus. Sogar die Fußzehen sind bereits voneinander getrennt. Bis du erste "Tritte", also Kindsbewegungen spürst, dauert es aber noch einige Wochen.

Im Ultraschall kann deine Gynäkologin oder dein Gynäkologe die Knochen von Armen, Beinen, Wirbelsäule, Rippen und Schädel gut erkennen. Letztere sind allerdings noch nicht miteinander verwachsen, da das Gehirn viel Platz zum Wachsen braucht.

SSW 13: Bald schon hört das Baby deine Stimme

Der Gehörgang und Gehörknöchelchen sind in der dreizehnten Woche soweit ausgebildet, dass dein Baby bereits erste Geräusche wahrnehmen kann. Die ersten Laute, die dein Kind im Bauch hört, werden deine Stimme, dein Herzschlag sowie Magen- und Darmgeräusche sein. Auch seine Stimmbänder entwickeln sich.

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Obwohl die Augenlider des Fötus noch bis zur 26. Schwangerschaftswoche geschlossen bleiben, kann der Fötus bereits in SSW 13 hell und dunkel unterscheiden.

12+1: Auf diesem Ultraschallbild siehst du ein Baby in der 13. SSW
12+1: Auf diesem Ultraschallbild siehst du ein Baby in der 13. SSW (© Getty Images / September15)

Welches Geschlecht hat das Baby?

Vielleicht hat deine Gynäkologin schon einen Tipp abgegeben? Erwartest du ein Mädchen, sind in SSW 13 etwa zwei Millionen Eizellen in ihren Eierstöcken gelagert. Beim Zeitpunkt der Geburt deiner Tochter werden es nur noch eine Million sein – je älter sie wird desto weniger Eizellen werden noch vorhanden sein, bis schließlich die Wechseljahre einsetzen.

Dein Körper in der 13. SSW: Du brauchst jetzt mehr Nährstoffe

Nun macht sich die Schwangerschaft auch äußerlich bemerkbar. Der Bauch wächst und die Brust wird noch größer. Sie beginnt mit der Produktion des sogenannten Kolostrums – einer Vorstufe der Muttermilch. Auch die Gebärmutter wächst immer weiter – das kannst du in Form von kurzzeitigen, ziehenden Schmerzen im Unterleib spüren.

Dein Nährstoffbedarf steigt ab dem zweiten Trimester an. Das heißt nicht, dass du nun "für zwei essen musst", aber ein bisschen mehr darfst du schon snacken. Expert*innen sprechen von 250 bis 300 Kilokalorien, die eine Schwangere ab der 13. SSW zusätzlich zu sich nehmen sollte. Das entspricht ungefähr zwei Bananen oder einem Vollkornbrot mit Tomaten. Hier findest du noch mehr Ernährungs-Tipps.

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Wie steht es um deine Eisenversorgung?

Einen Mangel erkennst du an Symptomen wie Müdigkeit, rissigen Mundwinkeln, Leistungsabfall, einer fahlen Gesichtsfarbe, Schwindel, Atemnot oder Herzklopfen. Außerdem wird der Blutfarbstoff Hämoglobin bei den Schwangerenvorsorgen regelmäßig kontrolliert, um einem Eisenmangel schnell auf die Spur zu kommen. Bei niedrigen Werten kann die Einnahme eines Eisenpräparats sinnvoll sein.

Maike Mauer

Fühlst du dich wohl mit deiner Hebamme und deiner Gynäkologin?

Ich hatte großes Glück mit meiner Frauenärztin und meiner Hebamme. Bei beiden fühlte ich mich sowohl fachlich als auch menschlich gut aufgehoben. Und das war besonders wichtig, als ich in der 27. SSW mit vorzeitigen Wehen in die Klinik musste. Falls du bei deinem Schwangerschafts-Betreuungs-Team kein gutes Gefühl hast: Scheu dich nicht zu wechseln. Wichtig ist, dass die Chemie stimmt und ihr ein gutes Vertrauensverhältnis zueinander aufbauen könnt.

Maike Mauer

Ab dem vierten Monat wölbt sich der Babybauch

Schon bald ist das Bäuchlein "made by Baby" nicht mehr zu übersehen. Aber auch wenn du dir schon eine größere Babykugel herbeisehnst: Es hat sein Gutes, dass der Bauch noch nicht so rund ist, dass er dich in deiner Beweglichkeit einschränkt. Du kannst zum Beispiel noch easy Sport machen oder Yoga üben. Beides senkt dein Stresslevel – und das tut nachweislich auch dem Baby im Bauch gut.

Wie dein Schwangerschafts-Bauch in der 13. SSW aussieht, ist übrigens sehr individuell. Es kommt auf deinen Körperbau an, ob es deine erste, zweite oder dritte Schwangerschaft ist und später auch darauf, wie das Baby liegt. Sei dir gewiss: Gebärmutter und Baby wachsen in den nächsten Wochen sichtlich. Und dann wirst du vielleicht auch mit der ein oder anderen "Weisheit" konfrontiert. Hebamme Jana Friedrich vom Hebammenblog klärt im Video über einige Ammenmärchen und Gewissheiten rund um die Schwangerschaft auf:

Hebamme im Interview: Schwangerschaftsmythen und Aberglaube
Hebamme im Interview: Schwangerschaftsmythen und Aberglaube Abonniere uns
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Dieses Video entstand in Kooperation mit Hebamme Jana Friedrich von Hebammenblog.de.

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Beruhigend: Das Fehlgeburtsrisiko ist nur noch minimal

Du kannst etwas aufatmen: Nun sind die kritischen ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft um. Ab der dreizehnten Schwangerschaftswoche sinkt das Risiko einer möglichen Fehlgeburt enorm. Gehörst du zu den Schwangeren, die ihrem Umfeld jetzt endlich vom Baby (oder den Babys) in ihrem Bauch erzählen möchten? Wir hätten ein paar schöne Ideen fürs Schwangerschaftsouting:

Falls du nach Schwangerschafts-Ratgebern in Buchform suchst, können wir diese empfehlen:

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Deine Checkliste für die 13. SSW:

  1. Baby-Outing im Job. Bei aller Freude und Aufregung über die Schwangerschaft solltest du nicht vergessen, deinen Arbeitgeber rechtzeitig über deine Schwangerschaft zu informieren. Wann du das machst, bleibt dir überlassen. Aber: Zum einen ist es nur fair, frühzeitig Bescheid zu geben. Zum anderen ist dein Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet, dich vor Risiken zu schützen und sicherzustellen, dass du genug Pausen einlegen kannst. Das Mutterschutzgesetz kann aber natürlich erst greifen, wenn dein Arbeitgeber weiß, dass du schwanger bist. Verlangt deine Chefin oder dein Chef eine offizielle Schwangerschaftsbestätigung? Die stellt dir deine Gynäkologin aus.
  2. Stichwort Folsäure. Beim Baby hat sich das Neuralrohr geschlossen. Ab Ende dieser Woche kannst du nach Absprache mit deiner Gynäkologin aufhören, Folsäure einzunehmen. Beim Jod kann das anders sein. Die Schilddrüse braucht es gerade ganz besonders, um gut zu funktionieren. Achte auf deine Ernährung und nutze Jodsalz, um Mängeln vorzubeugen. Auch Algen enthalten viel Jod.
  3. Pränataldiagnostik – Ja oder Nein? Habt ihr euch bereits für oder gegen das Ersttrimester-Screening entschieden? Bis zur 14. SSW ist Zeit für die zusätzlich mögliche Untersuchung.
  4. Stärke dein Immunsystem. In der Schwangerschaft wird deine körpereigene Abwehr runterreguliert, um das Baby (das immerhin zur Hälfte aus fremdem Genmaterial besteht) nicht abzustoßen. Deine Widerstandskraft gegen Keime kannst du trotzdem pushen: indem du viel Wasser trinkst, gesund isst, Pausen einlegst und dich körperlich fit hältst.
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Die häufigsten Fragen in der 13. SSW

Bestimmt schwirren dir viele Fragezeichen durch den Kopf und mit jeder Schwangerschaftswoche tauchen neue auf. Wir haben Antworten auf Fragen, die sich viele werdende Mamas in SSW 13 stellen.

Wann weiß ich, ob roher Fisch oder rohes Fleisch genug erhitzt ist?

Sobald Fisch oder Fleisch eine Kerntemperatur von 70 Grad erreicht hat, ist das Risiko, an einer Lebensmittelinfektion wie Listeriose oder Toxoplasmose zu erkranken, minimal. Unsicher? Stich mit einem Bratenthermometer ins Lebensmittel – und schon kannst du die Temperatur ablesen. Selbst Räucherlachs, Salami, Rohschinken oder junger Rohmilchkäse sind kein Problem, wenn sie auf 70 Grad erhitzt werden. Mögliche Erreger sterben dabei ab.

Wo finden wir Hilfe, wenn unser Baby nicht gesund ist?

Besteht der Verdacht, dass ihr Kind krank oder mit einer Behinderung zur Welt kommt, können Eltern sich kostenfrei an eine psychosoziale Schwangerenberatungsstelle in ihrer Nähe wenden. Deine Ärztin kann dich dorthin vermitteln. Keine Sorge, die Mitarbeiter stehen unter Schweigepflicht und informieren neutral und ergebnisoffen. Eine Liste mit Kontaktadressen von Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und Behindertenverbänden findest du unter www.bzga.de.

Wie kann ich in SSW 13 Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?

Ob du zu den feinen Rissen im kollagenen Bindegewebe der Unterhaut neigst, ist genetisch bedingt und abhängig vom Alter. Jüngere Frauen bekommen eher Dehnungsstreifen als ältere. Bist du kein Fan davon, magst du vielleicht täglich eine durchblutungsfördernde und hautstärkende Anti-Streifen-Zupfmassage mit kalt gepresstem Mandel- oder Weizenkeimöl machen? Nimm dann einfach etwas eingeölte Haut zwischen deine Finger, ziehe sie leicht hoch und lasse sie los.

Eine Garantie für heile Haut ist das nicht. Aber es kann zumindest nicht schaden und durchfeuchtet die hormonbedingt trockene, oft juckende Haut.

SSW 13: Ich habe Nierenschmerzen. Was kann das sein?

Kommen Symptome wie ein leichtes Ziehen in den Seiten bis hin zu starken Schmerzen, Probleme beim Wasserlassen, Fieber, Übelkeit und Erbrechen hinzu, könnte es sich um einen Nierenstau handeln. Das heißt, der Urin kann nicht mehr von der Niere in die Harnblase fließen. Er staut sich dann in den Nieren, die in der Folge anschwellen.

Hegst du den Verdacht, dass du einen Nierenstau oder eine Harnwegsinfektion hast, sprich auf jeden Fall mit deiner Gynäkologin, damit sie dich untersuchen und dich gegebenenfalls behandeln kann.

Starker Ausfluss in der 13. SSW: Ist das eine Infektion?

Ist der Ausfluss durchsichtig oder weiß, in der Konsistenz wässrig bis klebrig und hast du keine Beschwerden, ist er völlig normal. Deine Scheide wird in der Schwangerschaft noch besser durchblutet und sondert deshalb mehr Flüssigkeit ab. Selbst kleine Schmierblutungen sind in der Regel kein Grund zur Sorge.

Zum Arzt gehen solltest du, wenn der Ausfluss übel riecht und es unangenehm juckt. Hast du dir eine Infektion zugezogen, muss sie deine Ärztin behandeln. In der Schwangerschaft ist das besonders wichtig, um das Baby nicht zu gefährden.

Wie kann ich als Schwangere einer Blasenentzündung vorbeugen?

Die einfachste Maßnahme lautet: Viel Wasser und ungezuckerten Kräutertee trinken. Du solltest außerdem nach dem Sex sofort die Toilette aufsuchen. Wenn du deinen Intimbereich wäschst, nutze nur Wasser oder pH-neutraler Seife.

Am besten trägst du luftdurchlässige Unterwäsche aus Baumwolle und ziehst dich dem Wetter entsprechend warm genug an. Im Sommer gilt insbesondere in der Schwangerschaft: Nasse Badekleidung immer sofort gegen trockene wechseln. Hier erfährst du noch mehr zum Thema Blasenentzündung.

12 Tipps für das 2. Trimester, damit es zum Wohlfühl-Trimester deiner Schwangerschaft wird

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